Allgemein

Im Rahmen des Projekttages an der Anne-Frank-Schule wird auch das Projekt Garten angeboten.

Im Schulgebäude und im Außengelände finden sich zahlreiche Arbeitsbereiche für die Schülerinnen und Schüler. Dieses Projekt bietet die Möglichkeit am praktischen Tun zu lernen, d.h. konkretes Fachkönnen zu erwerben. Durch die begleitenden Informationen wird aber auch Fachwissen erworben. Das Projekt Garten bietet sowohl die Möglichkeit der vorberuflichen Erprobung im Bereich Garten als auch das Lernen der verschiedenen Schlüsselqualifikationen für alle Lebensbereiche.

  • Fachliche Ziele:
    • Erlernen von verschiedenen Pflegearbeiten
    • Erlernen von Reinigungsarbeiten
    • Erlernen von säen, pikieren und pflanzen
    • Beschneiden von Sträuchern und Hecken
    • Mulchen
    • Ein- und Umtopfen
    • Ziehen von Ablegern; ernten von Samen
    • Erlernen der selbstständigen und kontinuierlichen Pflege von Topfpflanzen
    • Floristische Dekorationen für die Schule
    • Planung und Durchführung von Materialeinkauf
    • Pflanzenkunde
    • Gerätekunde
    • Sicherheitsunterweisungen
    • Kennenlernen von anderen Arbeitsplätzen (z.B. Gärtnerei, Botanischer Garten)
  • Methodische Ziele:
    • Planung von Tages- und Arbeitsabläufen
    • Zuverlässige Erledigung von Arbeitsaufträgen
    • Ausdauerndes arbeiten
    • Lernen durch tun
  • Soziale Ziele:
    • Zusammenarbeit
    • Absprachen treffen und einhalten
    • Verlässlich und verbindlich sein
    • Formen der Höflichkeit lernen und wahren
    • Aufgaben für die Gruppe übernehmen
    • Selbstständiges und zuverlässiges Arbeiten
    • Pünktlichkeit
    • Arbeiten für die Schulgemeinschaft übernehmen

Die Arbeit im 'Projekt Werken' ist sehr vielseitig.

Im Rahmen des Projekts wird mit verschiedenen Materialien (Holz, Metall, Farben, Kunststoff, etc.) gearbeitet und somit der Umgang mit den entsprechenden Werkzeugen und Maschinen (z.B. Standbohr- maschine, Schleifmaschinen, Schieblehre, u.v.m.) erlernt.

Das 'Projekt Werken' repariert, überarbeitet, renoviert, demontiert, probiert aus, konstruiert und stellt Gegenstände her. 

Weiterhin geht es um Werkzeugpflege, Materialkunde, Teamarbeit, Selbstständigkeit und Verantwortlichkeit.

Dieses Projekt arbeitet für die Schule, die Schüler, private Auftraggeber und für den eigenen Verkauf.

"Sonderpädagogischer Förderbedarf ist bei Kindern und Jugendlichen anzunehmen, die aufgrund ihrer körperlichen und motorischen Ausgangslage in ihrer Bildungs-, Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten so beeinträchtigt sind, dass sie im Unterricht der allgemeinen Schule ohne sonderpädagogische Unterstützung nicht hinreichend gefördert werden können."

( Empfehlungen der KMK zum Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung vom 20.03.1998)


"Zentrales Merkmal der Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf im Schwerpunkt der körperlichen und motorischen Entwicklung ist die Störung der Körpermotorik"


(Hans Stadler: Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung;
in: Zeitschrift für Heilpädagogok 04/1999 S.157

Seit dem Schuljahr 2012/13 gilt in Niedersachsen das „Gesetz zur Einführung der inklusiven Schule“ vom 23.03.2012.

Der alte Begriff Integration wird abgelöst durch die Inklusion. Inklusion bedeutet, dass sich die Schulen an die Bedürfnisse der Kinder, auch der Kinder mit Behinderung, anpassen müssen – nicht umgekehrt.

 Gleichzeitig wird im Gesetz ein Elternwahlrecht eingeräumt, das es den Eltern ermöglicht, ihr Kind an der Schule ihrer Wahl anzumelden.

Das Verfahren zur Feststellung eines Unterstützungsbedarfs sowie die Auswahl einer Schule sieht für ein Kind mit einer körperlichen "Behinderung" (sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf im Förderschwerpunkt körperlich und motorische Entwicklung) folgendermaßen aus:

 

-  Vor der Einschulung oder während des Schulbesuchs wird ein Verfahren zur Feststellung eines sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs eingeleitet:

  • Erstellung eines Fördergutachtens und Beratung der Eltern
  • Empfehlung der Förderkommission (beteiligt sind Eltern, Schulleiter/in, Lehrkraft der Grund- und der Förderschule, evtl. weitere Personen)

 
-
  Die Landesschulbehörde legt gegebenenfalls einen Unterstützungsbedarf fest

Die Eltern wählen eine Schule für ihr Kind aus, dabei haben sie zwei Möglichkeiten (nur in begründeten Ausnahmefällen kann die Entscheidung durch die   Landesschulbehörde überprüft werden):

          1 .  Beschulung an der Regelschule (Grundschule vor Ort oder weiterführende Schule der eigenen Wahl)
          2.
   Beschulung an der Förderschule

 

Beratungsmöglichkeiten zur inklusiven Beschulung in Osnabrück:

      Ansprechpartner der Landesschulbehörde Regionalabteilung Osnabrück:

                          Jürgen Rath-Groneick

                          (0541) 314-436

                          Juergen.Rath-GroneickDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

     Bildungsbüro Osnabrück:

       Bierstraße 20
       49074 Osnabrück

      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Weitere Informationen zur Inklusion auf der Homepage des Niedersächsischen Kultusministeriums:

http://www.mk.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=30357&article_id=104666&_psmand=8

Schon seit 12 Jahren bieten wir in der Anne-Frank-Schule Mediation (Streitschlichtung) an. Dazu bilden wir Schüler als Streitschlichter aus.

Die Streitschlichter versuchen gemeinsam mit den Streitenden eine friedliche Lösung zu finden.

Dabei gibt es keinen Schuldigen und keine Strafen, sondern nur Gewinner. Dieses nennt man win - win - Lösung!


Am Ende eines Streitgespräches füllen die Streitenden gemeinsam mit den Streitschlichtern einen Friedensvertrag aus, der von allen Beteiligten unterschrieben wird. Nach einer Woche wird der Vertrag kontrolliert. Auf diese Weise konnten schon einige Konflikte geschlichtet werden, so dass beide Parteien zufrieden waren.

Wir verstehen die Streitschlichtung als einen Baustein gegen Gewalt und für eine friedliche Schule.

 

Im Schuljahr 2017/18 werden folgede Schüler als Streitschlichter in Dienst gehen:

 

Folgende Kolleginnen und Kollegen sind als Mediatoren ausgebildet und führen regelmäßig Schlichtungsgespräche durch:


Frau Odenthal
Frau Espelage-Pille
Herr Pille
Frau Laugallies
Frau Behrends
Frau Schmuck
Frau Missal
Frau Jahrmann

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