Am Mittwoch, den 21. Juli mussten wir uns schon wieder von drei KollegInnen verabschieden, die insgesamt über 100 Jahre an unserer Schule gearbeitet haben.
Frau Tinnefeld-Markert hat während ihrer Dienstzeit oftmals eine Klassenleitung übernommen und den Bereich GPE (Geschichte, Politik, Erdkunde) als Fachleitung geführt. In ihren Abschiedsworten betonte sie, dass sie insbesondere die Arbeit und das Miteinander in guten Teams in Erinnerung behalten wird und sie immer Freude daran hatte, die  Schülerinnen und Schüler in ihrer Vielfältigkeit und individuellen Einzigartigkeit in ihrer Entwicklung zu begleiten.

Frau Singbeil war als Pädagogische Mitarbeiterin bei uns tätig. Neben den normalen Aufgaben in den einzelnen Lerngruppen hat sie sich auch für viele andere Bereiche engagiert. Hervorzuheben ist hier ihre außergewöhnliche Kreativität. Sie hat viele Kunstprojekte, auch für die ganze Schule, angestoßen, geplant und durchgeführt. Viele "Ihrer" Werke, die durch die Hände der Schülerinnen und Schüler entstanden sind, zieren immer noch die Wände und Flure unserer Schule. Auch dadurch hinterlässt sie eine bleibende Erinnerung. Außerdem hat sie auch durch ihr privates Engagement den Bereich "Kinder-Yoga" bei uns in den Schulalltag integriert.

Herr Becker war DER Sportlehrer unserer Schule. Auf seiner Verabschiedung wurde nochmal besonders deutlich, in wie vielen verschiedenen Sportarten er bei uns engagiert war!
Herr Becker hat jedes Jahr erneut Fußballmannschaften aufgebaut, entwickelt und zu Vergleichswettkämpfen begleitet. Sein Schwimmunterricht gipfelte nicht selten in vorderen Plätzen beim Osnabrücker Jahnschwimmen, an dem ALLE weiterführenden Schulen teilnahmen. Mit dem Rollstuhlbasketball-Team besuchte er niedersachsenweit mehrtägige Turniere und vermittelte den Schülerinnen und Schüler außergewöhnliche und bleibende Erinnerungsmomente.  Nicht zu vergessen auch die Förderung der Tischtennisspielerinnen und Spieler. Auch hier trug sein fachlich kompetentes Training zu überraschenden Erfolgen bei. Oftmals ging es auch hier mit dem Bulli, den er am Wochenende dann auch noch selber fuhr, zu den verschiedensten Turnieren.
Es wurde schon überlegt, wieviele neue Kolleginnen und Kollegen wir einstellen müssen, um all das weiterführen zu können;-). Zum Glück konnten wir in den vergangenen 2 Jahren aber auch  sehr engagierte und motivierte KollegInnen einstellen, die sich jetzt in diesen Fußstapfen bewegen.

Wir wünschen euch allen eine wundervolle Renten- und Pensionszeit und freuen uns von euch zu hören !!