AFS erhält Stern für bessere Schulverpflegung

 

Nach engagiertem Einsatz wurden 24 Schulen im Rahmen von „Schule auf EssKurs“ von der Verbraucherzentrale Niedersachsen ausgezeichnet. Die feierliche Prämierung fand am 20. Juni in Hannover statt. In knapp neun Monaten ist es den niedersächsischen Schulen gelungen, ihre Schulverpflegung zu verbessern.

Zu den ausgezeichneten Schulen zählte auch die Anne-Frank-Schule, als eine von 7 Schulen, die zum ersten Mal dabei waren.

Innerhalb eines Schuljahres hat die Schule verschiedene Ziele und Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Mittagsverpflegung erfolgreich umgesetzt. So konnten mit Unterstützung des Schulträgers Geräte angeschafft werden um Arbeitsabläufe in der Küche zu optimieren. Salate und Dressings und auch Nachspeisen werden nun in Eigenregie erstellt. Dieses hat neben gesundheitlichen Vorteilen auch den umweltfreundlichen Effekt, das Plastikmüll in der Schule reduziert wird.

Annette Liebner, Ernährungsberaterin der Verbraucherzentrale, die die Schule begleitet hatte, freut sich insbesondere über das positive Ergebnis der Schulumfrage zur Mittagsverpflegung.

Besonders bedanken möchten wir uns bei den beteiligten Schülerinnen und Schülern, bei dem Elternteam und bei unserer (Ex-) Kollegin Frau Täupker, die wir zum Ende des Schuljahres in den Ruhestand verabschiedet haben. Wir mussten ihr versprechern, an einem weiteren Stern zu arbeiten - das machen wir natürlich sehr gern!

 

Einschulung 2019

 

Heute haben wir unsere 13 neuen Erstklässler herzlich in unserer Mitte begrüßt. Mit großem Herzklopfen und an der Hand von Mama, Papa oder auch Oma und Opa  betraten sie unsere Schule. So war auch das Thema "Herz" in der Begrüßungsrede unserer Schulleiterin Frau Ackermann sehr passend. Zuvor gab es noch eine Vorführung unserer 4.- Klässler. Besonders das englische Begrüßungslied veranlasste viele der anwesenden Gäste mit einzustimmen. 

Wir wünschen allen einen wundervollen und schönen Schulbeginn! Schön, dass ihr da seid!

Wir sind dann mal weg......

Traditionell verabschieden wir unsere Entlassschüler mit einer großen Feier, so natürlich auch in diesem Jahr. Beteiligt haben sich die unterschiedlichsten Lerngruppen und AG's. Die Mädchengruppe zauberte einen klassischen Tanz auf die Bühne, die Cheerleader ließen es mit einer bunten Choreographie richtig krachen. Der Wahlpflichkurs Musik hatte ein selbst komponiertes Lied am Start und die SchülerInnen der Computer AG zeigten Ihre Wünsche den scheidenenden Mitschülerinnen per digitaler Perfomance.
Fehlen durfte natürlich auch in diesem Jahr nicht das legendäre Lehrer-Schüler-Duell. Die Sieger lassen wir hier mal unerwähnt ;-).
Mit etwas Wehmut aber megaviel Vorfreude gehen unsere 8 Schülerinnen und Schüler nun ins Berufsleben. Wir wünschen Ihnen alles Gute und freuen uns, wenn wir mal wieder was von euch hören!

 

Hitzewelle führt zu kreativen Unterrichtsideen

Um der unerträglichen Hitze zu trotzen, kamen einige Lerngruppen auf sehr kluge Ideen, den heißen Räumen etwas zu entfliehen und trotzdem weiter zu lernen.

Genannt sei hier nur der Schattenklassenraum, der Lesebaum, die Waldmusikstunde und der Sachunterricht im Bach. Aber natürlich war das nicht allen Klassen so möglich!

Bei so großer Hitze dürfen die Eltern übrigens selbst entscheiden, ob sie ihr Kind zur Schule schicken.

"Ich war Hitlerjunge Salomon" - Sally Perel zu Besuch in der AFS

Am Donnerstag den 20.06.19 besuchte uns Sally Perel. Er erzählte uns SchülerInnen etwas über sein Leben als Jude in der Hitlerjugend (HJ).

Sally Perel wurde am 21.04.1925 in Peine, nahe Braunschweig geboren. Sally Perel, seine Eltern und auch seine Geschwister waren Juden. Als Adolf Hitler 1933 in Deutschland an die Macht kam, verbreitete sich immer mehr der Hass auf die Juden. Nach dem die Nürnberger Rassengesetze 1935 veröffentlicht wurden, entschloss sich seine Familie in die polnische Stadt Lodz zu fliehen.  Nachdem die Deutschen Polen 1939 eroberten, beschloss die Familie, dass Sally, damals 14 Jahre alt, zusammen mit seinem Bruder Isaak Richtung Osten fliehen sollte. Seine anderen beiden Geschwister und seine Eltern wurden leider von den Nazis umgebracht. Isaak starb während Sally sein Buch verfasste, er wurde recht alt. Sally Perel überlebt das Grauen, indem er sich als Nazi tarnte und als überzeugter Hitlerjunge lebte. Immer hatte er Angst vor Entdeckung, doch alles ging gut aus.

Sally Perel erzählte uns über neue Diskriminierung, und warnte uns, rechtsextreme Parteien zu wählen.  Er erzählte uns, dass wir nicht denjenigen glauben sollen, die sagen „ Ein Konzentrationslager (KZ) in Auschwitz habe es nie gegeben“. Sally sagte uns, als er nach dem Krieg Auschwitz besucht hatte, sei es für ihn fürchterlich deprimierend gewesen. Er hat nie eingesehen, dass die eine Religion besser sein soll, als die andere.

Der Besuch von Sally Perel hat uns alle tief beeindruckt, viele hatten sogar Tränen in den Augen. Am Ende haben viel von uns das Buch gekauft und Sally Perel hat für jeden etwas hineingeschrieben.

Geschrieben von Matts  (Lerngruppe H/Odenthal)

 

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