Logopädie beschäftigt sich in Theorie und Praxis mit Prävention, Beratung, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation.

 

Im Rahmen des Schulkonzeptes sind die Sprachtherapeuten und Logopäden den therapeutischen Fachkräften zugeordnet.

Kinder der AFS, die eine Kommunikationsstörung oder sich sprachlich auffällig zeigen,werden nach der Erstellung eines logopädischen Befundes in die Behandlungsphase übernommen.Die Durchführung erfolgt in Einzeltherapien und Gruppentherapien bis zum therapieimmanenten Unterricht.

 

Die Einzelförderung ist eine wichtige Ergänzung zur Förderung im Klassenverband, denn hier kann intensiv auf individuelle Probleme und die Erweiterung des multimodalen Kommunikationssystems eingegangen werden.

Im Bereich der Kommunikationsanbahnung und basaler Kommunikationsförderungen haben Einzelförderungen aufgrund der intensiven und persönlichen Interaktion eine besondere Bedeutung.

Für diese Schüler entstehen Interaktionen,in denen sie sich auf ihre persönlichen und kommunikativen Bedürfnisse konzentrieren können.

In den Gruppentherapien nehmen sowohl sprechende als auch unterstützt kommunizierende Schülerinnen und Schüler teil.

 

Aus der Aktenlage ergibt sich eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten aus den Fachgebieten der Phoniatrie,Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde,Neurologie und Pädiatrie.

 

Im Rahmen von Fallbesprechungen und Teambesprechungen in den einzelnen Klassenverbänden ist eine weitere enge Absprache mit den  pädagogischen und therapeutischen Fachkräften sowie Sonderpädagogen der Schule erforderlich.

 

Bei vielen Kindern mit cerebralen Bewegungsstörungen ist im Vorfeld eine Beschaffung von sehr individuellen Kommunikations-

hilfen und elektronischen Hilfen erforderlich.

Auf Unterstützte Kommunikation angewiesen sind alle Kinder,deren lautsprachliche Fähigkeiten nicht ausreichen,um sich verständlich zu machen.

 

Im Wesentlichen sind folgende Indikationen zu behandeln:

 

- Stimmstörungen mit organischer und funktioneller Ursache

 

- Verzögerungen und Störungen der Sprachentwicklung

 

- Spracherwerbs- und Sprachstörungen bei Hörstörungen

 

- Sprech- und Stimmstörungen bei Lippen- Kiefer- Gaumenspalten

 

- Verlusten des Sprachvermögens oder des Sprachverständnisses als

Folge einer Erkrankung in den Sprachzentren des Gehirns /Aphasie

 

- Störungen des Sprechens und der Stimme infolge neurologischer

Erkrankungen /Dysatrophonien

 

- Störungen des Sprechflusses (Stottern) und Sprechrhythmusstö-

rungen (Poltern)

 

 

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